Albschneck® ist ein eingetragenes Markenzeichen zum Zwecke der Wiederbelebung der regionalen Schneckenproduktion auf der Schwäbischen Alb.

Das Projekt Albschneck wird derzeit vom Institut für Angewandte Forschung der Fachhochschule Nürtingen mit Unterstützung von PLENUM durchgeführt und von zahlreichen Personen aus der Region unterstützt.

Ziele des Projekts

Historische Betrachtungen

Das Projekt gibt einen Überblick zur historischen Produktion von Weinbergschnecken, wie sie in weiten Bereichen der Schwäbischen Alb üblich war. Zudem soll wieder ein historischer Schneckengarten eingerichtet werden.

Wann ist eine Albschnecke ein Albschneck?

Albschneck® ist ein eingetragenes Markenzeichen zur Wiederbelebung der traditionellen Schneckenproduktion auf der Schwäbischen Alb. Helix pomatia, die „gewöhnliche“ und auch auf der Alb heimische Weinbergschnecke muss dazu mindestens ein Jahr lang in extensiver Haltung aufgezogen und überwiegend mit Wildpflanzen gefüttert werden. Ihre Herkunft muss ebenfalls aus dem Naturraum der Schwäbischen Alb stammen. Nur Deckelschnecken kommen infrage. Sie können lebend, in Dosen konserviert, tiefgefroren und mit heimischer Kräuterbutter im Häuschen angeboten werden. Die IG Albschneck garantiert und überwacht diese Richtlinien. Klassische regionale Gerichte sind u. a. die Vorspeise in Kräuterbutter, Schneckensüpple, Schneckensalat, oder Bandnudeln mit Schneckensoße.

Im Jahr 2005 gehen 6 Kleingärten auf der mittleren Schwäbischen Alb im Großen Lautertal in Betrieb, und ab November werden die ersten echten Albschnecken über die Interessensgemeinschaft Albschneck erhältlich sein.